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Vom 17.-19.05.2019 fand in Hamburg bei schönstem Frühlingswetter der gutbesuchte Kongress zu Predictive Homeopathy in Theorie und Praxis in Europa statt.

Matthias Strelow und Beatrice Szabo eröffneten am Freitag mit einladenden Worten die Veranstaltung in der Brecht Schule im Zentrum von Hamburg. Anschließend sprach Matthias Strelow im ersten Vortrag über die Schwierigkeiten der kulturellen Dimensionen in Bezug auf den Transfer der Predictive Homeopathy von Indien nach Europa, dabei nahm er zusätzlich Bezug zu seinen anthropogenen Erfahrungen in Afrika.

PH Kongress

Weitere Vorträge gab es unter anderem von Simon Wegmüller mit spannenden Einblicken zur Anwendung von „Mind of Pathology“ in der Anamnese, und von Richard Kersten eine Darstellung darüber, wie sich Traumata auf den gesamten Menschen mit all seinen Facetten auswirken können.

Besonderen Applaus bekam Oliver Müller am zweiten Seminartag, der an Hand eines komplizierten Fallverlaufs die wichtige Bedeutung des syphilitischen Einstiegspunktes sowohl in der Pathologie, als auch im Gemüt betonte. Er bekräftigte die Teilnehmer in ihrer homöopathischen Tätigkeit mit den Worten: „Schön wäre es, wenn man das Similimum einmal verschreibt und alles ist gut, aber es braucht oft seine Zeit, bis ein Fall gelöst ist.“


PF1Anschließend vermittelte Matthias Klünder uns Seminarteilnehmern ein erstklassiges Verständnis von Hysterie besonders im Hinblick auf das Arzneimittelbild Ignatia. Matthias verdeutlichte die Hysterie mit einem spannenden Fall, in dem Hysterie nach Schreck auftrat.

Sehr erheiternd wurde es, als Matthias Strelow eine Anekdote des Arzneimittelbildes Lyssinum zum Besten gab und dabei den Bogen spannte vom Arzneimittel bis hin zum Stadtteil St. Pauli in Hamburg. Wie schwierig kann es mitunter in der Anamnese sein, syphilitische Symptome zu erfragen, wenn man das homöopathische Arzneimittel Lyssinum im Kopf hat?!

Der Schweizer Homöopath Marc Bürgler präsentierte einen außergewöhnlichen Fallverlauf einer an Alzheimer erkrankten Patientin, bezugnehmend zum Begriff des genetisch konstitutionellen Similimums. Dazu charakterisierte er das hilfsbereite „Mutter Theresa Mittel“ Manganum, welches mit Bestimmtheit durch die metallischen Qualitäten auffällt, sowie bestrebt ist Gutes zu tun.

Dr. med. Ursula Frei aus der Schweiz, langjährige Weggefährtin von Dr. Prafull Vijayakar, referierte am Sonntag zu Lösungsansätzen in der homöopathischen Behandlung von Kindern. Im Anschluss daran standen nochmal alle vortragenden Referenten den Seminarteilnehmern Rede und Antwort zu unterschiedlichsten Fragen in Bezug zu Predictive Homeopathy und dem täglichen Einsatz dieser effektiven Methode in der homöopathischen Praxis.

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Ganz besonders berührt, sowie mein Wissen bereichert, hat mich ein vorgetragener Fall am Samstagabend, als die Zeit schon überschritten war, zum Arzneimittelbild von Naja.

 

 

Kurz und gut: Ich fand das Seminar großartig und würde mich über eine Neuauflage sehr freuen.

Tanja Jeken, Homöopathin in Hamburg

Schule der Homopathie Hamburg Ausbildung Prospekt 2019 Download 1

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